Oktober 2025
Vermessung der Vectron 1293
Im Oktober durfte unser Simulator-Team eine Vectron 1293 der ÖBB besichtigen. Ausgestattet mit Papier, Bleistift und Kameras machten wir uns daran, den Führerstand bis ins Detail zu vermessen und zu dokumentieren.
Unser Ziel ist es, den Führerstand so originalgetreu wie möglich nachzubauen. Dabei möchten wir auch die modulare Bauweise des Originals beibehalten. Diese erleichtert uns nicht nur den Aufbau, sondern ermöglicht es auch, Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen, ohne die gesamte Mechanik ausbauen zu müssen
November/Dezember
Planung und Materialwahl
Im November und Dezember begannen wir mit der grundlegenden Planung unseres Projekts. Dabei stellten wir uns zunächst die Frage, welche Materialien uns zur Verfügung stehen und sich als Verein mit unseren Möglichkeiten gut verarbeiten lassen. Da unser Fahrpult außerdem transportabel sein muss, fiel die Wahl letztendlich auf Holz.
In den darauffolgenden Wochen und Monaten wurden die ersten Komponenten beschafft. So kamen unter anderem Drucktaster von EAO zum Einsatz. Für die Leistungshebel verwenden wir modifizierte Hebel von Stillertec.
Eine besondere Herausforderung stellen die Hebelschalter dar, da Originalbauteile den Kostenrahmen unseres Projekts deutlich überschreiten würden. Daher setzen wir hier auf eine Eigenkonstruktion aus dem 3D-Drucker, um Optik und Funktion möglichst originalgetreu nachzubilden und gleichzeitig die Kosten im Rahmen zu halten.
Jänner 2026
Die Holzarbeiten beginnen
Mit Beginn des neuen Jahres starteten die ersten praktischen Arbeiten an unserem Fahrpult. Nachdem die Planung abgeschlossen und die Maße festgelegt waren, konnten die ersten Holzteile zugeschnitten und bearbeitet werden.Schritt für Schritt entstand so die Grundkonstruktion des Führerstandes.
Dabei legten wir großen Wert auf eine stabile und zugleich modulare Bauweise. So können einzelne Elemente später problemlos ausgebaut oder angepasst werden, ohne den gesamten Führerstand zerlegen zu müssen.Mit den ersten gefertigten Bauteilen nahm unser Projekt nun erstmals sichtbar Form an und aus den Plänen wurde langsam Realität.
Februar 2026
Schleifen, bohren, Sägen und Fluchen
Im Februar gingen unsere Arbeiten weiter. Es wurde geschliffen, gebohrt, gesägt – und hin und wieder auch geflucht. Nicht jedes Teil passte auf Anhieb, und so waren einige Anpassungen und Nacharbeiten nötig.Trotz kleiner Rückschläge wuchs die Grundkonstruktion unseres Fahrpults Stück für Stück weiter.
Jedes Bauteil wurde sorgfältig gefertigt und an die zuvor erstellten Pläne angepasst. Gerade in dieser Bauphase zeigte sich, wie wichtig präzises Arbeiten und etwas Geduld sind. Am Ende des Monats war unser Grundkorpus dann fertig.
Ebenso konnten wir bereits damit beginnen, die ersten Hebel und Drucktaster einzubauen. Dabei haben wir uns so genau wie möglich an den Aufbau und die Details des Originals gehalten.Jedes Bedienelement wurde sorgfältig positioniert, um nicht nur die Optik, sondern auch das Bediengefühl des echten Führerstandes möglichst originalgetreu nachzubilden.
März/April
Baupause
In den Monaten März und April mussten wir unser Simulatorprojekt vorübergehend pausieren. Der Grund dafür war die Vorbereitung und Durchführung einer Vereinsveranstaltung, die einen Großteil unserer Zeit und Ressourcen in Anspruch nahm.
Auch wenn die Arbeiten am Führerstand in dieser Zeit stillstanden, blieb das Projekt natürlich weiterhin in unseren Köpfen. Nach dem erfolgreichen Event konnten wir die Arbeiten mit neuer Motivation wieder aufnehmen.
Mai
Weiter geht's …
Nach der zweimonatigen Baupause konnten wir die Arbeiten an unserem Führerstand endlich wieder aufnehmen. Im Mai stand vor allem der Anstrich im Mittelpunkt. Nach sorgfältiger Vorbereitung wurden alle Bauteile lackiert und erhielten damit ihr endgültiges Erscheinungsbild.
Neben den Lackierarbeiten nutzten wir die Gelegenheit, zahlreiche kleinere Verbesserungen und Anpassungen vorzunehmen. So wurden verschiedene Details optimiert und die Passgenauigkeit einzelner Komponenten nochmals verfeinert.
Mit dem abgeschlossenen Anstrich machte unser Führerstand einen großen Schritt in Richtung fertiges Gesamtbild.
März/April
Erste Softwaretests
Im Juni stand erstmals die Elektronik und Software im Mittelpunkt. Die bereits eingebauten Hebel und Drucktaster wurden mit unserem Arduino verbunden und ausgiebig getestet.
Als Grundlage diente die Software unseres 4020-Projekts, die wir Schritt für Schritt an die Anforderungen des Vectron-Führerstandes angepasst haben. Dadurch konnten wir die ersten Bedienelemente erfolgreich in Betrieb nehmen und ihre Funktionen testen.
Mit den ersten erfolgreichen Softwaretests erwachte unser Führerstand langsam zum Leben. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem voll funktionsfähigen Simulator.





